Nativ oder plattformübergreifend: Was ist besser für mich?
Ihr Vorteil: Neue Funktionen kommen auf allen Geräten gleichzeitig an, ohne doppelten Aufwand.
Für typische Unternehmens-Apps ist plattformübergreifend die bessere Wahl: Eine Codebasis läuft auf iOS, Android, macOS, Windows und im Browser, und jede Änderung kommt überall gleichzeitig an. Nativ ist nur sinnvoll, wenn eine App sehr tief in eine einzelne Plattform eingreifen muss, etwa bei aufwendiger 3D-Grafik oder Spezialhardware.
„Nativ“ heißt:
Eine eigene App pro Plattform, jeweils in einer eigenen Programmiersprache. Für iPhone und Android sind das zwei getrennte Projekte, mit doppeltem Testaufwand und Updates, die nicht immer gleichzeitig fertig werden. „Plattformübergreifend“ heißt: ein gemeinsamer Code, aus dem alle Versionen entstehen.
Für Sie bedeutet das:
Nutzt Ihr Praxisteam am Empfang einen Windows-Rechner, im Behandlungszimmer ein iPad und unterwegs ein Android-Handy, läuft überall dieselbe App mit denselben Daten. So ist zum Beispiel auch Snapodont gebaut. Ein Fehler wird einmal behoben und ist auf allen Geräten erledigt.
Bei Formularen, Listen, Kamera, Offline-Speicher und Benachrichtigungen merken Ihre Nutzer keinen Unterschied zu einer nativen App. Nur in Sonderfällen, etwa bei rechenintensiver Grafik, empfehle ich den nativen Weg.